viasuisse erwirbt als erstes privatunternehmen der schweiz das „label für mehrsprachigkeit“

Als erstes Privatunternehmen der Schweiz erwirbt Viasuisse das « Label für die Mehrsprachigkeit », verliehen vom Forum für die Zweisprachigkeit. Viasuisse ist in Biel ansässig, hat bereits 2005 das « Label für die Zweisprachigkeit » erworben und erfüllt nun auch die strengen Kriterien des Mehrsprachigkeitslabels: Das Unternehmen hat bewiesen, dass es in einer zweisprachigen Region problemlos möglich ist, die dreifache Mehrsprachigkeit von Deutsch, Französisch und Italienisch aktiv zu leben und dabei jeder der drei Sprachen und Kulturen gerecht zu werden. Die Verleihung des « Labels für die Mehrsprachigkeit » fand im Unternehmen selbst statt, in Anwesenheit des Geschäftsführers Marc Brönnimann sowie der Mitarbeitenden von Viasuisse.

Mit diesem Label wird das Praktizieren der drei offiziellen Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch zertifiziert, dabei werden hauptsächlich die vier folgenden Aspekte überprüft: Erscheinungsbild und Kommunikation gegen aussen, Zusammensetzung und Sprachkompetenzen des Personals, Qualität der Kommunikation im Betrieb sowie Gesamteinschätzung der Mehrsprachigkeit im Betrieb.

 

Was Erscheinungsbild und Kommunikation gegen aussen betrifft (funktionelle Mehrsprachigkeit), bietet Viasuisse seiner Kundschaft und den externen Partnern gleichwertige Leistungen in drei Sprachen an und erscheint somit als Unternehmen, das Mehrsprachigkeit im täglichen Betrieb auf beispielhafte Weise praktiziert. Die Kommunikation gegen aussen verläuft ganz klar in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch.

 

Zusammensetzung und Sprachkompetenzen des Personals Viasuisse erfüllt sowohl auf Verwaltungs-als auch auf Redaktionsebene die Zertifizierungskriterien mit einer idealen Personalzusammensetzung aus den drei Sprachgruppen: Die 22 Mitarbeitenden teilen sich auf in 10 Deutschsprachige, 6 Französischsprachige und 6 Italienischsprachige.

Viasuisse kann gleichwertige Leistungen in den drei Sprachen vorweisen, sowohl im schriftlichen wie im mündlichen Ausdruck. Bei der Personalrekrutierung wird streng auf Kompetenzen in den drei Landessprachen geachtet, um private und Geschäftskunden zufriedenstellen zu können. Vor allem in der Redaktion kommt es sehr darauf an, dass die Mitarbeitenden imstande sind, mit den Gesprächspartnern in deren Sprache kommunizieren zu können in allen Verkehrsfragen der Schweiz.

 

Bezüglich Qualität der Kommunikation im Betrieb ziehen die Mitarbeitenden es vor, sich der Sprache des Gesprächspartners anzupassen, sowohl in der formellen als auch der informellen Kommunikation. Obwohl die Rücksicht auf die Sprache der Gesprächspartner gebührend geschätzt wird, regt das Forum für die Zweisprachigkeit das Unternehmen doch dazu an, allmählich das Bieler Prinzip « Jeder in seiner eigenen Sprache » in die Tat umzusetzen. Dies nicht nur, um beim Sprechen der verschiedenen
Sprachen ein Gleichgewicht zu erreichen, sondern auch damit alle die Möglichkeit haben, sich die Partnersprache zu eigen zu machen.

 

Mehrsprachigkeit – ein Muss aus Rücksicht auf die andern

 

Das Forum für die Zweisprachigkeit möchte vor allem die Erfolgsmassnahmen hervorheben, die das Unternehmen umsetzt, um die dreifache Mehrsprachigkeit zu fördern und auszubauen. Mit der klar mehrsprachigen Haltung allen Zielpersonen gegenüber, den Unternehmensprinzipien und dem beständigen Bestreben, in einer zweisprachigen Region das Gleichgewicht zwischen den drei Landesprachen zu wahren, vollbringt Viasuisse eine Pionierleistung und geht mit dem guten Beispiel voran.